Bildentstehung
Im Gegensatz zur Malerei, die auf der leeren Leinwand etwas völlig Neues entstehen lässt, ergeben sich meine Bilder allein durch Veränderung bereits bestehender Objekte (Fotografien, bzw. Dateien). Panta rhei - alles fließt, dieser Gedanke ist ein für mich wichtiger philosophischer Hintergrund meiner Kunst, da er ein wesentliches Merkmal dieser Welt und allen Seins widerspiegelt. Jede Ausgangsfotografie ist die Quelle eines Bilderflusses und in jedem Stadium wiederverwendbar. Genau in dieser Gegebenheit liegt das Einzigartige der Computerkunst. Welcher Maler oder Bildhauer kann schon seine Kunstwerke beliebig oft komplett verändern, bzw. immer weiter entwickeln.

Am Anfang steht immer eine eigene Fotografie. Ich bin ständig und überall mit meiner Digitalkamera auf der Suche nach geeigneten Motiven. Zu Beginn meines künstlerischen Schaffens war ich dazu fast ausschließlich in der Natur unterwegs. Im Laufe der Zeit und Entwicklung begann ich für meine Kunst beinahe alles zu fotografieren, außer Menschen und Tiere, denn diese am PC zu verändern, widerstrebte mir von Anfang an. Teilweise arrangiere ich auch gezielt geeignete Objekte, um damit zu experimentieren. Manchmal inspirieren mich ganz profane Dinge. Mittlerweile habe ich einen Blick für das richtige Material bekommen, denn nicht alles eignet sich für die später per Software notwendigen Veränderungsprozesse.
Nach jeder Fotosession werden alle Fotografien digital gespeichert, um bei Bedarf aus diesem Kontingent für das eigentliche künstlerische Arbeiten auswählen zu können. Rein technisch gesehen, entstehen alle COMPUSITIONEN durch Bearbeitung eines Fotos mit professioneller, hochwertiger Bildbearbeitungs-Software. Mit den ‘Werkzeugen‘ dieser Programme wird das jeweilige Ausgangsfoto in vielen, vielen Schritten so verändert, dass es in seinem Ursprung nicht, oder kaum noch erkennbar ist. Ich werde oft gefragt, wie lange ich an einem Bild arbeite. Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Fast alle Werke sind mindestens einige hunderte Male bearbeitet, bzw. verändert worden. In meinem Gesamtwerk sind nicht wenige Bilder, die im Laufe der Zeit mehrere Tausend Veränderungsprozesse durchliefen. Ausnahmen, bei denen einige wenige Veränderungen zu einem tollen Bild führten, gibt es natürlich auch.
Das Motiv der Ausgangsfotografie hatte zu Beginn meines künstlerischen Schaffens keine besondere Bedeutung. Ich arbeitete zunächst zwar ausschließlich mit Naturbildern, aber nur, weil sich die Oberflächenstruktur von Pflanzen besonders eignet bestimmte Effekte zu erzielen. Im weiteren Verlauf stellte ich fest, dass immer häufiger ein Zusammenhang zwischen Ursprungsmotiv und den später daraus entstandenen Kunstwerken erkennbar wurde, ohne dass dies im Schaffensprozess bewusst herbeigeführt worden war. Da jegliche Entstehung von Kunst im Gehirn beginnt, bzw. ihren Ursprung im Unterbewusstsein findet, bezeichne ich daher mein künstlerisches Arbeiten gerne als "bildgebendes Verfahren meines Unterbewusstseins“.
Video
Dank heutiger Drucktechniken ist es mir im Anschluss möglich, die Arbeiten von einer digitalen Datei in ein haptisches Bild umzuwandeln. Erst der Druck erschließt die besondere Wirkung dieser Kunst. Auf ‚fine-art-printing‘ spezialisierte Druckereien arbeiten mit modernster, computergesteuerter Technik und bieten ausgesuchte Sortimente hochwertiger Druckmaterialien. Ausgehend vom Digitalfoto über den Bildentstehungsprozess bis hin zum haptischen Bild entsteht somit alles auf ausschließlich digitalem Wege.
Zu meinen Bildern:
Nach jeder Fotosession werden alle Fotografien digital gespeichert, um bei Bedarf aus diesem Kontingent für das eigentliche künstlerische Arbeiten auswählen zu können. Rein technisch gesehen, entstehen alle COMPUSITIONEN durch Bearbeitung eines Fotos mit professioneller, hochwertiger Bildbearbeitungs-Software. Mit den ‘Werkzeugen‘ dieser Programme wird das jeweilige Ausgangsfoto in vielen, vielen Schritten so verändert, dass es in seinem Ursprung nicht, oder kaum noch erkennbar ist. Ich werde oft gefragt, wie lange ich an einem Bild arbeite. Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Fast alle Werke sind mindestens einige hunderte Male bearbeitet, bzw. verändert worden. In meinem Gesamtwerk sind nicht wenige Bilder, die im Laufe der Zeit mehrere Tausend Veränderungsprozesse durchliefen. Ausnahmen, bei denen einige wenige Veränderungen zu einem tollen Bild führten, gibt es natürlich auch.
Das Motiv der Ausgangsfotografie hatte zu Beginn meines künstlerischen Schaffens keine besondere Bedeutung. Ich arbeitete zunächst zwar ausschließlich mit Naturbildern, aber nur, weil sich die Oberflächenstruktur von Pflanzen besonders eignet bestimmte Effekte zu erzielen. Im weiteren Verlauf stellte ich fest, dass immer häufiger ein Zusammenhang zwischen Ursprungsmotiv und den später daraus entstandenen Kunstwerken erkennbar wurde, ohne dass dies im Schaffensprozess bewusst herbeigeführt worden war. Da jegliche Entstehung von Kunst im Gehirn beginnt, bzw. ihren Ursprung im Unterbewusstsein findet, bezeichne ich daher mein künstlerisches Arbeiten gerne als "bildgebendes Verfahren meines Unterbewusstseins“.
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Dank heutiger Drucktechniken ist es mir im Anschluss möglich, die Arbeiten von einer digitalen Datei in ein haptisches Bild umzuwandeln. Erst der Druck erschließt die besondere Wirkung dieser Kunst. Auf ‚fine-art-printing‘ spezialisierte Druckereien arbeiten mit modernster, computergesteuerter Technik und bieten ausgesuchte Sortimente hochwertiger Druckmaterialien. Ausgehend vom Digitalfoto über den Bildentstehungsprozess bis hin zum haptischen Bild entsteht somit alles auf ausschließlich digitalem Wege.
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