

Biografie
"Begeisterung und Optimismus sind die Beine des Lebens"
Peter E. SchumacherAls
eines von fünf Kindern, hatte ich das Glück in eine Familie hinein
geboren zu werden, in der Liebe, Geborgenheit und Zusammenhalt meiner
Persönlichkeit die richtigen Wurzeln, aber auch Flügel gaben. Unsere
Eltern, mein Vater war Kunstmaler mit Leib und Seele, vererbten uns ihre
Liebe zur Kunst, besonders zu Musik, Literatur und Malerei.
Museumsbesuche waren für uns selbstverständlich und gehörten in jedem
Urlaub zum festen Programm. Ich kann mich immer noch sehr genau daran
erinnern, wie spannend ich es fand, an Vaters Hand die Welt der alten
Meister zu entdecken, über die er so viel zu erzählen wusste. Das
Schönste und Faszinierendste waren für mich jedoch seine eigenen Bilder.
Glücklicherweise suchte mein Vater nicht die 'Einsamkeit des Malers',
sondern schuf mitten im Kreise der Familie. Ob Öl, Aquarell oder Kohle;
seine Hände schienen zaubern zu können. Ich habe ihm oft zugesehen, und
dadurch angeregt, selber gerne gemalt - wie auch meine Geschwister.
Zudem nutzte er jede sich bietende Gelegenheit uns das Handwerk der
Malerei zu lehren und unsere Kreativität zu fördern. Wie glücklich war
ich später zu sehen, mit wie viel Liebe er dies ebenso bei seinen Enkeln
tat. Auch unsere Mutter liebt die Kunst sehr! Doch im Gegensatz zu
Vaters Vorliebe für die alten Meister, interessierte sie sich auch
voller Neugierde für die moderne Kunst. Ein Umstand, der für ein gutes
Gleichgewicht sorgte. Damit wurde unser Blick auch in eine andere
Richtung gelenkt. Durch sie lernte ich mit 15 Jahren Victor Vasarely
und seine faszinierenden Bilder kennen. Es war ein beeindruckendes
Erlebnis, zum ersten Mal mit Op-art in Berührung zu kommen. Wie stark
mich das damals prägte, ahnte wohl niemand. Vasarely ist bis heute
einer meiner Lieblingskünstler - zumal auch er angeblich einige seiner
Bilder mit Hilfe von selbstgeschriebenen Computerprogrammen erstellt
haben soll.
Zunächst führte mich mein Berufsweg jedoch in die Hochschulbibliothek der RWTH Aachen. Meine Begeisterung für Literatur war sicherlich ein wichtiger Aspekt für diese Entscheidung. 1982 heiratete ich und bekam meine Söhne Maurice und Julian - die wichtigsten Menschen in meinem Leben! In den folgenden Jahren nahm mich ihre Begleitung ins Leben - ich vermeide den Begriff Erziehung - voll und ganz in Anspruch. Es war eine erfüllende Zeit, die ich nicht missen möchte! Zu erleben, wie da zwei unterschiedliche Persönlichkeiten heranwuchsen, war spannend und aufregend! Vor allem aber war und ist 'Mutter sein' die schönste 'Aufgabe' die ich in meinem Leben erfüllen durfte. Die Liebe zu meinen Söhnen (inzwischen Studenten) ist das schönste Geschenk und tiefste Glück, das ich je erfahren habe und werde.
Als ich nach Ablauf einer ca. 10 Jahre andauernden Elternzeit in den Dienst zurückkehrte, war ich nach der langen Auszeit mit ganzer Begeisterung und Leidenschaft für meinen Beruf dabei. Doch schnell spürte ich die einschränkenden Grenzen des starren Systems "öffentlicher Dienst". Dadurch entstand der Wunsch, beruflich neue, eigene Wege anzustreben. Im Laufe der folgenden Jahre "brütete" ich viele Ideen aus. Doch schon das alltägliche Leben als alleinerziehende Mutter verhinderte jegliche Umsetzung. Um das zwangsläufig ständige Unterdrücken meiner Fähigkeiten zu kompensieren, entwickelte ich einen enormen Ehrgeiz, Wissen zu erwerben. Zeitgleich hielt damals das Internet Einzug ins Bibliothekswesen. Schnell erkannte ich die darin liegenden Chancen und Möglichkeiten. Fasziniert konnte ich durch meine Arbeit an der Bibliothek verfolgen, welch riesiges Wissenschaftsnetz weltweit geknüpft wurde und wird. Die in der Folge rasant zunehmende Erschließung elektronisch weltweit zugänglicher, wissenschaftlicher Ressourcen veränderte auch die Aufgaben und Serviceleistungen im Bibliothekswesen gravierend. An Universitäten und Hochschulen ein Aspekt, der besonders Studenten freuen dürfte, denn einer Studie zufolge, die ich vor Jahren las, betrug damals der Zeitverlust durch Literaturrecherchen und -beschaffung noch bis zu zwei Semester! Das dürfte sich inzwischen mehr als deutlich verbessert haben!
So arbeitete ich beruflich voller Begeisterung mit den neuen Medien und besuchte Fortbildungen zum Thema "wissenschaftliches recherchieren im Internet". Es war unausweichlich, dass diese neue Leidenschaft auch schnell in mein privates Leben überschwappte. Endlich hatte ich eine Quelle gefunden, an der ich meine "Sucht" nach Wissen stillen konnte. Dabei profitierte ich sehr von meinen beruflich erworbenen Kenntnissen rund um‘s Recherchieren im Wissenschafts-Internet. Zudem habe ich als Mitarbeiterin der RWTH die Möglichkeit, viele Angebote der Bibliothek auch von Zuhause aus zu nutzen.
So hatte ich die Welt des Wissens für mich neu entdeckt und verlor schlagartig mein Interesse an jeglicher leichter Literatur oder sonstiger oberflächlicher Unterhaltung. Ich wollte nur noch eines; Wissen verschlingen! So las und lese ich bis heute ausschließlich Fachliteratur. Für mich spannender als jeder Thriller. Ich eignete mir sogar spezielle Lerntechniken an, um das viele Wissen langfristig abzuspeichern. Im Fernsehen sah ich mir fast nur noch entsprechende Sendungen, Dokumentationen und Biografien an. Ein wichtiger Wendepunkt war eine Sendereihe des brf mit dem Titel 'Alpha'. Themen wie Erfolg, Kreativität, Zeit u.a. brachten mich auf Robert B. Enkelmann, einem der führenden Erfolgs- und Rhetoriktrainer Deutschlands, sowie Vera F. Birkenbihl, Managementtrainerin und Leiterin des Instituts für gehirngerechtes Arbeiten. Von nun an "fraß" ich mich regelrecht durch die Bücher der beiden Autoren zu Themen wie Brain-Management, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung. Die Sichtweisen, die sich mir eröffneten, veränderten mein Denken und Bewusstsein nachhaltig. Durch diese Literatur kam ich auch zu bisdahin eher unbeachteten Bereichen der Wissenschaft. Schnell kristallisierte sich für mich in der Folge mein bis heute andauerndes intensives Interesse an der Gehirnforschung. Durch das, was ich da lernte, veränderte sich auch der Blick auf mich und mein Leben. Ich begann endlich den Weg zu suchen, der mir ermöglichen sollte, alle meine Fähigkeiten auszuleben. Zum ersten Mal wurde ich mir tatsächlich ganz klar darüber, wo genau meine Stärken und Begabungen liegen. Und so kam was kommen musste; ich entdeckte mich als Künstlerin!
Die Kunst hat mir eine neue, ganz eigene und besondere Welt eröffnet! Ich habe interessante Menschen darin kennengelernt und enge Freundschaften mit gleichgesinnten Künstlern schließen können. Und natürlich habe ich viel über Kunst gelesen und gelernt, und tue es noch. Seit Anfang 2006 arbeite und befasse ich mich nun schon mit Computerkunst - zu meiner Freude mit zunehmendem Erfolg und Anerkennung, auch international und bei Neurowissenschaftlern. Diese Kunstform hätte ich ohne meine Leidenschaft für den Computer sicherlich nicht entdeckt. Vor allem habe ich aber inzwischen darin auch einen Weg gefunden, zwei meiner größten Leidenschaften zu vereinen; Wissenschaft und Kunst. Dass ich mich dabei in einer weitgehend unbekannten Kunstform bewege, übt sicherlich einen weiteren besonderen Reiz daran aus. So kann ich nicht nur Kreativität und Phantasie fließen lassen, sondern erlebe auch eine echte Herausforderung. Das Wichtigste jedoch; ich bin endlich angekommen! Ich habe mich und meinen eigenen Weg gefunden und bin damit sehr glücklich.
Zunächst führte mich mein Berufsweg jedoch in die Hochschulbibliothek der RWTH Aachen. Meine Begeisterung für Literatur war sicherlich ein wichtiger Aspekt für diese Entscheidung. 1982 heiratete ich und bekam meine Söhne Maurice und Julian - die wichtigsten Menschen in meinem Leben! In den folgenden Jahren nahm mich ihre Begleitung ins Leben - ich vermeide den Begriff Erziehung - voll und ganz in Anspruch. Es war eine erfüllende Zeit, die ich nicht missen möchte! Zu erleben, wie da zwei unterschiedliche Persönlichkeiten heranwuchsen, war spannend und aufregend! Vor allem aber war und ist 'Mutter sein' die schönste 'Aufgabe' die ich in meinem Leben erfüllen durfte. Die Liebe zu meinen Söhnen (inzwischen Studenten) ist das schönste Geschenk und tiefste Glück, das ich je erfahren habe und werde.
Als ich nach Ablauf einer ca. 10 Jahre andauernden Elternzeit in den Dienst zurückkehrte, war ich nach der langen Auszeit mit ganzer Begeisterung und Leidenschaft für meinen Beruf dabei. Doch schnell spürte ich die einschränkenden Grenzen des starren Systems "öffentlicher Dienst". Dadurch entstand der Wunsch, beruflich neue, eigene Wege anzustreben. Im Laufe der folgenden Jahre "brütete" ich viele Ideen aus. Doch schon das alltägliche Leben als alleinerziehende Mutter verhinderte jegliche Umsetzung. Um das zwangsläufig ständige Unterdrücken meiner Fähigkeiten zu kompensieren, entwickelte ich einen enormen Ehrgeiz, Wissen zu erwerben. Zeitgleich hielt damals das Internet Einzug ins Bibliothekswesen. Schnell erkannte ich die darin liegenden Chancen und Möglichkeiten. Fasziniert konnte ich durch meine Arbeit an der Bibliothek verfolgen, welch riesiges Wissenschaftsnetz weltweit geknüpft wurde und wird. Die in der Folge rasant zunehmende Erschließung elektronisch weltweit zugänglicher, wissenschaftlicher Ressourcen veränderte auch die Aufgaben und Serviceleistungen im Bibliothekswesen gravierend. An Universitäten und Hochschulen ein Aspekt, der besonders Studenten freuen dürfte, denn einer Studie zufolge, die ich vor Jahren las, betrug damals der Zeitverlust durch Literaturrecherchen und -beschaffung noch bis zu zwei Semester! Das dürfte sich inzwischen mehr als deutlich verbessert haben!
Internet
- Puls der
Zeit
Internet
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Wissenschaft
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Welt
So arbeitete ich beruflich voller Begeisterung mit den neuen Medien und besuchte Fortbildungen zum Thema "wissenschaftliches recherchieren im Internet". Es war unausweichlich, dass diese neue Leidenschaft auch schnell in mein privates Leben überschwappte. Endlich hatte ich eine Quelle gefunden, an der ich meine "Sucht" nach Wissen stillen konnte. Dabei profitierte ich sehr von meinen beruflich erworbenen Kenntnissen rund um‘s Recherchieren im Wissenschafts-Internet. Zudem habe ich als Mitarbeiterin der RWTH die Möglichkeit, viele Angebote der Bibliothek auch von Zuhause aus zu nutzen.
So hatte ich die Welt des Wissens für mich neu entdeckt und verlor schlagartig mein Interesse an jeglicher leichter Literatur oder sonstiger oberflächlicher Unterhaltung. Ich wollte nur noch eines; Wissen verschlingen! So las und lese ich bis heute ausschließlich Fachliteratur. Für mich spannender als jeder Thriller. Ich eignete mir sogar spezielle Lerntechniken an, um das viele Wissen langfristig abzuspeichern. Im Fernsehen sah ich mir fast nur noch entsprechende Sendungen, Dokumentationen und Biografien an. Ein wichtiger Wendepunkt war eine Sendereihe des brf mit dem Titel 'Alpha'. Themen wie Erfolg, Kreativität, Zeit u.a. brachten mich auf Robert B. Enkelmann, einem der führenden Erfolgs- und Rhetoriktrainer Deutschlands, sowie Vera F. Birkenbihl, Managementtrainerin und Leiterin des Instituts für gehirngerechtes Arbeiten. Von nun an "fraß" ich mich regelrecht durch die Bücher der beiden Autoren zu Themen wie Brain-Management, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung. Die Sichtweisen, die sich mir eröffneten, veränderten mein Denken und Bewusstsein nachhaltig. Durch diese Literatur kam ich auch zu bisdahin eher unbeachteten Bereichen der Wissenschaft. Schnell kristallisierte sich für mich in der Folge mein bis heute andauerndes intensives Interesse an der Gehirnforschung. Durch das, was ich da lernte, veränderte sich auch der Blick auf mich und mein Leben. Ich begann endlich den Weg zu suchen, der mir ermöglichen sollte, alle meine Fähigkeiten auszuleben. Zum ersten Mal wurde ich mir tatsächlich ganz klar darüber, wo genau meine Stärken und Begabungen liegen. Und so kam was kommen musste; ich entdeckte mich als Künstlerin!
Die Kunst hat mir eine neue, ganz eigene und besondere Welt eröffnet! Ich habe interessante Menschen darin kennengelernt und enge Freundschaften mit gleichgesinnten Künstlern schließen können. Und natürlich habe ich viel über Kunst gelesen und gelernt, und tue es noch. Seit Anfang 2006 arbeite und befasse ich mich nun schon mit Computerkunst - zu meiner Freude mit zunehmendem Erfolg und Anerkennung, auch international und bei Neurowissenschaftlern. Diese Kunstform hätte ich ohne meine Leidenschaft für den Computer sicherlich nicht entdeckt. Vor allem habe ich aber inzwischen darin auch einen Weg gefunden, zwei meiner größten Leidenschaften zu vereinen; Wissenschaft und Kunst. Dass ich mich dabei in einer weitgehend unbekannten Kunstform bewege, übt sicherlich einen weiteren besonderen Reiz daran aus. So kann ich nicht nur Kreativität und Phantasie fließen lassen, sondern erlebe auch eine echte Herausforderung. Das Wichtigste jedoch; ich bin endlich angekommen! Ich habe mich und meinen eigenen Weg gefunden und bin damit sehr glücklich.