Biografie

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1960 wurde ich als Tochter des Kunstmalers und Restaurators Anton Grawe in Aachen geboren. Er und meine Mutter Resel Grawe vererbten uns ihre große Liebe zur Kunst, besonders zu Musik, Literatur und Malerei. Museumsbesuche waren für uns selbstverständlich und fester Bestandteil jeder Reise. Ich kann mich immer noch sehr genau daran erinnern, wie spannend ich es fand, an Vaters Hand die Welt der alten Meister zu entdecken. Er wusste soviel über sie zu erzählen, dass er mir wie ein wandelndes Lexikon vorkam. Er schilderte, wie sie gelebt hatten und erklärte mir ihre Arbeitsweisen. Langweilig wurde mir dabei nie. Ich kann mich an keine Frage erinnern, die unbeantwortet geblieben wäre. Neben der Malerei war mein Vater auch als Restaurator mitunter sehr wertvoller Gemälde und Skulpturen tätig. Das war besonders spannend. Zu sehen, wie sich unter Schmutzschichten und Beschädigungen ein Kunstwerk wieder in seiner alten Pracht hervortat, schien wie Zauberei. Die akribische Arbeit, die er dazu so gekonnt und ruhig leistete, beeindruckte mich sehr.

Das Schönste und Faszinierendste waren für mich jedoch seine eigenen Bilder. Glücklicherweise suchte mein Vater nicht die ‚Einsamkeit des Malers‘, sondern schuf mitten im Kreise der Familie. Ich habe ihm oft bei all seinem künstlerischen Schaffen zugesehen. Niemals hatte ich dabei das Gefühl, ich könnte ihn bei der Arbeit stören – im Gegenteil. Ich liebte die Ruhe und Ausgeglichenheit, die er ausstrahlte, und spürte das Glück, das er als Künstler empfand. Ob Öl, Aquarell oder Kohle; seine Hände schienen zaubern zu können. Dadurch angeregt malte ich selber sehr gerne – wie auch meine Geschwister. Zudem nutzte unser Vater jede sich bietende Gelegenheit, uns das Handwerk der Malerei zu lehren und unsere Kreativität zu fördern. So wurde auch mein Bruder Herbert Grawe Künstler.

Ich hingegen verlor zum Leidwesen meines Vaters, der mich immer in meinen künstlerischen Talenten bestärkt hatte, das Interesse an der Malerei.

Ich ergriff zunächst eine ganz andere berufliche Laufbahn. Mein Weg führte mich ins wissenschaftliche Bibliothekswesen. Ich heiratete und bekam zwei Söhne. Nach einer Erziehungspause von 11 Jahren kehrte ich schließlich an meinen Arbeitsplatz zurück. Doch im Laufe der Zeit wurde ich im Berufsleben zunehmend unzufrieden. Der öffentliche Dienst wurde zur Zwangsjacke. Mir fehlten Herausforderungen und etwas, dass ich nicht benennen konnte. So begann ein langer Weg der Suche, mit dem innigen Wunsch nach neuen Perspektiven. Ich begann mich [neu]gierig für beinahe alle Wissenschaften zu interessieren. In dieser Zeit entdeckte ich auch meine Leidenschaft für das Medium Computer und Internet, dessen Entwicklung ich von Beginn an berufsbedingt verfolgen konnte. Das ‚Wissenschaftsnetz‘ zog sich in rasantem Tempo über die ganze Welt, und mich in seinen Bann.

Internet – Puls der Zeit
Internet – Puls der Wissenschaft
Internet – Spiegel unserer Welt

Es war unausweichlich, dass die Leidenschaft für die neuen Medien auch schnell in mein privates Leben überschwappte. Endlich hatte ich eine Quelle gefunden, an der ich meine „Sucht“ nach Wissen stillen konnte. Dabei profitierte ich sehr von meinen beruflich erworbenen Kenntnissen rund ums Recherchieren. Immer tiefer drang ich nun in die verschiedensten Themen der Wissenschaften ein. Schnell kristallisierte sich für mich in der Folge mein bis heute andauerndes, intensives Interesse an Neurowissenschaften, bzw. Gehirnforschung. Durch das, was ich da lernte, veränderte sich auch der Blick auf mich selbst, und schließlich mein ganzes Leben; ich entdeckte die Künstlerin in mir. Es war, wie eine Rückkehr zu meinen Wurzeln. Nur dass es diesmal nicht die Malerei war, sondern Computerkunst, die mir als Kunstform eher zufällig begegnete. Aber was ist schon zufällig? Was als Hobby begann, wurde schnell zur Berufung.
Seit Anfang 2006 arbeite und befasse ich mich nun schon mit ‚meiner‘ Kunstform, die ich ohne meine Leidenschaft für den Computer sicherlich nicht entdeckt hätte. Dass ich mich dabei in einer den meisten Menschen immer noch weitgehend unbekannten Kunstform bewege, übt sicherlich einen besonderen Reiz daran aus. Vor allem habe ich aber inzwischen darin einen Weg gefunden, zwei meiner größten Leidenschaften zu vereinen; Wissenschaft und Kunst. Seit 2007 bin ich freischaffend, und zu meiner Freude mit zunehmendem Erfolg, im In- u. Ausland tätig.

Die sogenannte ‚Kunstszene‘, in der man sich unweigerlich bewegt, ist eine Welt für sich.

Mitunter kommt sie mir vor, wie ein Paralleluniversum, das spannend zu beobachten ist, und seinen eigenen Regeln folgt. Dank des Internets haben KünstlerInnen heutzutage die Chance, sich weltweit zu vernetzen. Über Social networks, bei mir in der Hauptsache Facebook, ist es mir gelungen, ein Kontaktnetz über die ganze Welt zu spannen. So habe ich ohne großen Aufwand Verbindung zu KünstlerInnen und Kunstinteressierten aller Kontinente. Mit einer Malerin aus Buenos Aires zu chatten, einem Bildhauer aus China, einem StreetArt Künstler aus USA, einem Galeristen aus Österreich oder interessierten Betrachtern aus England – kein Problem. Es fasziniert mich jeden Tag aufs Neue, die heutigen Möglichkeiten und Chancen des Internets auszuloten und zu nutzen.

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Kontaktformular inaktiv

21/04/201621/04/2016
Aktuell gibt es ein Problem mit meinem Kontakformular. Ich hoffe, den Fehler in Kürze behoben zu haben. Bitte nehmen Sie bis dahin bei Bedarf Kontakt per E-Mail oder Telefon mit mir auf. Wahlweise können Sie auch die Kontaktformulare meiner Fotografie-Webseiten nutzen.Vielen Dank :-)

Anfrage für ein Buchcover

23/01/201623/01/2016
Juchheee!!! Ich liebe es, wenn sich im Mailfach eine schöne Überraschung in Sachen Kunst öffnet. Ich habe eine sehr erfreuliche Anfrage einer Autorin bekommen. Sie möchte gerne eines meiner Computerkunstbilder für die Covergestaltung eines Psychologiefachbuches nutzen. Es erscheint im Herbst. Und natürlich bin ich damit einverstanden!!!! Allerdings hat der Verlag das letzte Wort, Bleibt also abzuwarten, was daraus wird.

London I’m coming!

09/11/201509/11/2015
Einladung aus London, was für eine Überraschung am Montagmorgen! Eine Galerie im derzeit angesagtesten Viertel der Stadt möchte im nächsten Jahr meine Computerkunst ausstellen. Demnächst in meinem Blog mehr dazu. I'm so happy!!!

Neue Bildergalerie

04/10/201504/10/2015
Seit heute gibt es eine neue Bildergalerie mit dem Namen 'Konkrete Kunst'. Schauen Sie in mein Portfolio!

Webseite, die Dritte

06/09/201506/09/2015
Seit einigen Tagen ist sie online; meine dritte neue Webseite. Mein Fotoportfolio ist im Laufe der Zeit gewachsen. So entschied ich mich, zwei getrennte Homepages dazu ins Netz zu stellen. So gibt es jetzt eine Seite zur Architektur- und Reisefotografie und eine Seite zur Naturfotografie.  Haben Sie Interesse? Besuchen Sie mich dort.

Neue Hauptseite zum Higgs-Kunst-Projekt

06/09/201406/09/2014
Endlich habe ich das gemacht, was schon lange überfällig war. Mein Higgs-Kunst-Projekt hat eine Hauptseite bekommen. So ist keine Sucherei in meinem Blog mehr nötig. Schnell und einfach können Sie sich nun über entsprechende Beiträge und den Fortschritt des Projektes informieren. Auch mein Portfolio ist um eine Galerie reicher. Dort finden Sie alle HiggsKunst Bilder mit einem Klick.