2 Okt

DAM – Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt / Main

DAM – Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt / Main

Architektur ist neben den Neurowissenschaften mein zweites, wichtiges und intensiv betriebenes Interessengebiet. Selbstredend, dass ein Besuch des Architekturmuseums in Frankfurt auf meiner Liste stand. Eine Dauerausstellung mit dem Titel ‚Von der Urhütte zum Wolkenkratzer‘ weckte meine Neugier. Der Zufall, dass ich den Samstag dafür eingeplant hatte, ersparte mir 9,- €. Denn, was ich vorher nicht wusste; am jeweils letzten Samstag eines Monats sind in Frankfurt bis auf wenige Ausnahmen alle Museen eintrittsfrei. Eine gute Sache, vor allem für Familien.

Die Ausstellung auf der zweiten Etage des Museums zeigt anhand von 24 Modellen einen Querschnitt durch Zeiten und Kulturen der Menschheit. Die detailtreuen, weitgehend exakten Rekonstruktionen erheben wissenschaftlichen Anspruch. Auch wenn sie wie Spielzeug wirken, sollte man nicht verkennen, wieviel akribische Arbeit darin steckt. Die meisten Modelle wurden vom Atelier Ivor und Sigrid Swain hergestellt. Ca. 10 Jahre wurde daran im Auftrag des Museums gebaut. Dabei legte man großen Wert, dem jeweils neuesten Stand der Wissenschaft zu den historischen Bauten gerecht zu werden. Ratgeber waren James Mellaart, ein britischer Prähistoriker, der leider 2012 verstarb, sowie deutsche, französische, polnische und griechische Archäologen. Sie alle ließen den Modellbauern relevante Informationen zukommen. Seit 1990 ist die Ausstellung nun schon zu sehen.

Die Präsentation umfasst einen Zeitraum von ca. 8500 Jahren und dokumentiert anhand prägnanter Beispiele einige Stationen zur Geschichte der Architektur. Angefangen von der ersten bekannten Behausung des Menschen, der Steinzeithütte, bis hin zu den Wolkenkratzern der 1980er Jahre in Manhattan, New York versucht sie einen Überblick zu vermitteln. Doch nicht nur einzelne Gebäude, bzw. Bautypen werden hier dargestellt, sondern ganze Siedlungsanlagen. So lassen sich auch einzelne Epochen der Menschheitsentwicklung nachvollziehen. Liebevoll gestaltete Details lassen die Szenerien lebendig wirken, und rücken die Modelle damit von trockener Architekturtheorie ab. Grünflächen, winzige Menschen und Tiere, Fahrzeuge u.a. erzeugen eine realistischen Vorstellung der jeweiligen Zivilisation. So ist die Ausstellung nicht nur für Interessierte der Architektur, sondern sicherlich auch aus pädagogischer Sicht für Schulen empfehlenswert.

Zusätzlich bietet das Museum an zwei Computern die Möglichkeit architektur- und sozialgeschichtliche Vertiefungsinformationen abzurufen. Die überschaubaren Kategorien sind leicht bedienbar einzusehen und eine gute Ergänzung zu den gezeigten Modellen.

Mit Erlaubnis des Museums habe ich einige der hinter Glas ausgestellten Modelle fotografiert. Zur Großansicht das erste Bild anklicken:

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Kontaktformular inaktiv

21/04/201621/04/2016
Aktuell gibt es ein Problem mit meinem Kontakformular. Ich hoffe, den Fehler in Kürze behoben zu haben. Bitte nehmen Sie bis dahin bei Bedarf Kontakt per E-Mail oder Telefon mit mir auf. Wahlweise können Sie auch die Kontaktformulare meiner Fotografie-Webseiten nutzen.Vielen Dank :-)

Anfrage für ein Buchcover

23/01/201623/01/2016
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London I’m coming!

09/11/201509/11/2015
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04/10/201504/10/2015
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06/09/201506/09/2015
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06/09/201406/09/2014
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